Bewegung und Ernährung - Ein gutes Team

Bewegung und Ernährung - Ein gutes Team

"Gesund Essen und viel Sport" wird immer wieder als die Formel zum ewigen Leben dahergesagt. Doch was ist das individuelle Verhältnis, das wirklich gut tut? Schließlich kann sich nicht jeder täglich mehrere Stunden auf dem Hometrainer abmühen. Schon eher schaufelt man sich zu viel von den vermeintlich kleinen Sünden rein, die in ihrer Masse den eigenen Körper massiv werden lassen. Das Verhältnis von Bewegung und Ernährung lohnt also eine nähere Untersuchung.

So alt wie die Menschheit ist auch der Wunsch nach Wundermittel, die uns schneller, kräftiger oder ausdauernder machen. Die Athleten der frühen Olympischen Spiele haben zum Beispiel, im Glauben an eine Leistungssteigerung,  gezielt nur ganz bestimmte Lebensmittel zu sich genommen. Sie verzichteten auf gekochte oder gebratene Speisen, sowie kalte Getränke und Alkohol. Die damaligen Hochspringer aßen in der Hoffnung, genauso hoch wie die Tiere springen zu können, nur Ziegenfleisch und die Ringer und Diskuswerfer nahmen ausschließlich das Fleisch von Stieren zu sich.

Auch heutzutage ist es erwiesen, dass ein Mindestmaß an Bewegung für unseren Körper nicht nur biologisch notwendig ist, sondern auch eine wichtige Vorraussetzung für eine umfassende Lebensqualität darstellt. Vielen Beschwerden und Erkrankungen, darunter vor allem Übergewicht, kann durch ein richtiges Maß an Bewegung, kombiniert mit der richtigen Ernährung, entgegengewirkt werden.

Freizeitsportler - Das sagt die Wikipedia

Der Begriff Breitensport - auch Freizeitsport - bezeichnet sportliche Aktivitäten, die hauptsächlich der körperlichen Fitness, dem Ausgleich von Bewegungsmangel sowie dem Spaß am Sport dienen

Muss sich ein Freizeitsportler nun anders ernähren?

Nein, für alle die Freizeitsport betreiben gelten die üblichen Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Es gilt, dass 55 Prozent des Energiebedarfs (zwischen 2500 und 4000 Kilokalorien – kcal -  bei Aktiven) aus Kohlenhydraten, 30% aus Fetten und 15% aus Eiweißsubstanzen abgedeckt werden sollten.
Es zeigt sich auch immer wieder, dass die Hobbysportler den zusätzlichen Energieverbrauch sehr oft überschätzen. Beim Vergleich des Energiegehalts der Lebensmittel, die oft nach einer sportlichen Betätigung gegessen werden mit der zuvor verbrauchten Energie, ist die Überraschung oft sehr groß. Die ca. 200 kcal, die man durch einen 20 minütigen Lauf mit ca. 10 km/h oder nach ungefähr einer halben Stunde Tennis verloren hat werden durch ein kleines Stück Kuchen oder einen Schokoriegel gleich wieder ausgeglichen.

Braucht ein Sportler mehr?

Bei jeder körperlichen Aktivität läuft der Stoffwechsel auf Hochtouren, wir verbrauchen Kalorien, aber auch wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Doch, selbst bei Aktivitäten von bis zu 15 Stunden pro Woche, dürfte der Sportler keine Probleme mit der Versorgung von Vitaminen und Mineralstoffen haben, wenn er darauf achtet was er isst. Laut einer Studie der Sporthochschule Köln unter der Leitung von Dr. Petra Platen hapert es öfters aber genau daran. Ein Großteil der untersuchten Studenten war bei ihrer normalen Ernährung mit den Vitaminen B1, D und E unterversorgt.
Probleme mit der Versorgung von wichtigen Nährstoffen haben vor allem Menschen, die durch ein Mehr an Bewegung abnehmen wollen. Sie treiben Sport, verlieren zudem Gewicht und füllen meist die leeren Nährstoffspeicher nicht auf. Kritisch ist die Situation auch bei Personen, die pro Woche mehr als 15 Stunden Sport treiben: ohne Nahrungsplan ist die Gefahr einer Unterversorgung hierbei sehr groß.

Bewegung und Ernährung - Gemeinsam ans Ziel

Abschließend kann man sagen, dass eine ausgewogene Ernährung langfristig den Grundstein der Gesundheit darstellt. Die richtige Abstimmung von Ernährung, Training und Flüssigkeitshaushalt bietet noch immer die beste Vorraussetzung für optimale sportliche Leistungen.

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